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CJD aktuell

 

Gewalt,
sexuelle Belästigung und sexueller Missbrauch haben im CJD keinen Platz


Stellungnahme des
CJD Vorstands

Projekt "Klub der Brückenbauer"

Laufzeit :01.06.2011 bis 31.12.2012

 

Bürgerschaftliches Engagement  von jungen Migranten/innen ist oft für die Öffentlichkeit nicht direkt erkennbar obwohl es bereits vielfach in familiären und nachbarschaftlichen Strukturen, in (Peer)Gruppen oder aber auch in sozialen Projekten stattfindet. Damit bestehen durchaus Ressourcen, die gezielt für den Integrationsprozess im Gemeinwesen genutzt werden können.

Migrantenvereinen kommt in diesem Prozess eine zunehmende Bedeutung zu. Durch einen höheren Grad an Organisiertheit können für die Zielgruppe der Migranten/innen Hilfestellungen und Orientierung effektiver erfolgen. Sie können ebenso wesentlich zur Identitätsfindung beitragen. Neben den Aktivitäten für die  eigene Kulturpflege und der Begleitung von neu Eingereisten ist es wünschenswert, wenn sich die Vereine aktuellen politischen und sozialen Herausforderungen in ihrem Lebensumfeld widmen. So ist eine Beratung und Unterstützung im Gemeinwesen gezielter möglich. Als Freizeit- und Begegnungsstätte leisten sie einen Betrag für eine gelingende Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.

Mit diesem Projekt, in dem junge Migranten die Hauptakteure sein sollen, wird die Möglichkeit geschaffen,  eine stärkere Einflussnahme  auf kommunale Prozesse und hier besonders auf die Jugendarbeit zu nehmen. Der Kreisjugendring Amberg- Sulzbach  ist in diesem Zusammenhang ein wichtiger Ansprech- bzw. Kooperationspartner. 

 

Die Jugendlichen als Experten für ihre eignen Bedürfnisse haben so direkt Einfluss auf eine bedarfsgerechte Ausrichtung der Integrationsarbeit in ihrem Lebensumfeld und könne so direkt über den KJR ihre Vorstellungen in die Jugendverbände einbringen. Gleichzeitig besetzen sie damit eine Brückenfunktion zur Mehrheitsgesellschaft.