Interkulturelle Filmnacht 2017

Filmnacht

Nachdem die erste interkulturelle Filmnacht im Vorjahr so ein Erfolg war und viele nach einer Wiederholung fragten, gab es am Samstag, dem 25. März eine Neuauflage unter dem Motto „Eindrücke“  – nach bewährtem Konzept :   das Komplettpaket für 20 Euro -  zwei Filme und Büfett im Preis inbegriffen. Dazu eine Pause mit Musik und die Zeit, neue Menschen kennenzulernen.

Zwei Filme – der eine informativ, der andere unterhaltend – hier wurden wir erneut hervorragend beraten von Andi Wörz, dem Besitzer des alten Ring-Kinos in Amberg, der natürlich wieder mit von der Partie war!

"Neuland" hat dokumentarischen Charakter und zeigt  Integrationsprobleme in anderen Ländern.

Er handelt von einem Lehrer in der Schweiz, in dessen Klasse junge Flüchtlinge aus Kriegs- und Krisenländern unterrichtet werden, die in zwei Jahren auf das Leben in einem fremden Land vorbereiten werden soll: Sprache, Landeskunde und Kulturgeschichte. Es geht aber auch darum, traumatisierte Jugendliche auf ihrem Weg in ein besseres Leben zu begleiten.

Lustig, ja geradezu grotesk ist  "Geboren in Absurdistan". Der Film handelt von einem Beamten der Einwanderungsbehörde, der mit seiner Frau in der Türkei nach seinem Kind sucht. Das Neugeborene war im Krankenhaus vertauscht worden mit einem türkischen Kind, dessen Eltern kurz darauf abgeschoben werden.

Internationales Fingerfood – zur Begrüßung konnten syrische Teigtaschen und türkisches Baklava probiert werden, in der Pause zwischen den Filmen gab es dann kulinarische Schmankerln aus aller Herren Länder. Diese waren zum Einen selbst hergestellt von den fast 40 Helfern aus unserem Klientenkreis und Fördervereinsmitgliedern, zum Anderen waren 19 Gastronomie-Betriebe aus Amberg und Sulzbach-Rosenberg mit ihrem Essen zu Sponsoren der Filmnacht geworden.

Vom Sektempfang bis zum Abschied sorgten Tobi Stöcklmeier und Christian "Pflaume" Weiß für den richtigen Soundtrack des Abends. Diesen Ablauf und die Organisation bewunderte Oberbürgermeister Michael Cerny, der,  wie schon im vergangenen Jahr, gemeinsam mit Landrat Richard Reisinger, die Schirmherrschaft übernommen hatte: "Schon erstaunlich, wie trotz, ich betone trotz, all dieser Menschen alles so reibungslos und selbstverständlich ablaufen kann. Und das ist ein Paradebeispiel - so soll es sein."

Alles in Allem wieder ein gelungener Abend,  die dritte Interkulturelle Filmnacht ist schon geplant. Die Veranstaltung ist sozusagen bereits fest etabliert und soll jedes Jahr stattfinden.