Abgeschlossene Projekte

City-Safari

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Initiative „Ich kann was“

Projekt City-Safari

Träger: Förderverein des CJD Sulzbach-Rosenberg

Eine Safari durch die Stadt? Sowas gibt es doch nur in der Savanne in Afrika! Stimmt! Stimmt nicht! Von wegen. Auch in Deutschland kann man eine Safari machen. Zwar werden uns wohl  keine Tiger, Giraffen oder Elefanten begegnen. Dafür kann man hier seine Stadt mit bekannten und noch unbekannten Orten entdecken. Kleine und große Orte erleben. Orte erkunden, die man noch nicht kennt oder so noch nicht gesehen hat. Und dabei das alles aus seiner Sicht, mit seiner Brille sehen.
Wie geht das? Fahren wir mit Jeeps herum, Fernglas und Outdoorklamotten?
Auch das nicht. Wir sind zu Fuß, per Rad oder Bus unterwegs. Auch genügt uns normale Kleidung.
Aber wir sind mehrere Wochen unterwegs. „Was? Mit Rucksack, Kocher, Zelt und Schlafsack übernachten im Park, unter Brücken….!?“ Nein, auch das nicht.Für unsere Stadtexpedition kann jeder zuhause wohnen bleiben.
Wir treffen uns über mehrere Wochen und erkunden die Stadt Sulzbach-Rosenberg.  Wir, also Ihr, seid  Kinder zwischen 10 und 15 Jahren, die im Raum Sulzbach-Rosenberg und Umland wohnen. Ihr  seid eine gemischte Gruppe. Zum einen kommt Ihr aus verschiedenen Ländern, wohnt schon länger oder erst seit kurzem in Deutschland. Zum anderen  seid Ihr neugierig eure Stadt mal mit anderen Augen zu entdecken.

Am Ende der Safari sollt Ihr zu einem „Starken Kinder-Team“ gewachsen sein, das Erwachsenen die Stadt aus eurem Blickwinkel präsentiert.

Die Safari nutzt vorhandene Ressourcen von Euch Kindern und soll auch neue Kompetenzen fördern. Ihr erkundet in der Stadt Sulzbach-Rosenberg spannende Geschichtsorte, Freizeit- und Kulturorte und Orte eurer Lebenswelt, die Euch wichtig sind.

Ein Schwerpunkt ist die spielerische Erkundung der Stadtgeschichte (u.a. mit Hilfe digitaler Medien) sowie Recherchen in ausgewählten Orten und Gebäuden. Aber auch Aktionen wie „Ramadama“ und Kunstaktionen sind geplant.

Im Anschluss bereitet Ihr Führungen für Erwachsene vor und präsentiert – vor allem euren Eltern – eure Stadt.

Als Safari-Experten, die Ihr sicher werdet, wird es spannend sein, WAS Euch so wichtig ist in EURER Stadt.

It`s your town, it`s your playground. Claim your home!

 

 

Ich bin Kunst

2013 bis 2017 fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit dem Programm „Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung“  Maßnahmen kultureller Bildung, die von lokalen Bündnissen vor Ort geplant und durchgeführt werden. 

Umgesetzt wird das Förderprogramm gemeinsam mit 35 bundesweiten Verbänden und Initiativen. Die förderfähigen Maßnahmen umfassen alle künstlerischen Sparten und Kulturformen sowie interdisziplinäre Angebote.

Gitarrenkurs

Der Jugendmigrationsdienst (JMD) Sulzbach-Rosenberg ist koordinierender Bündnispartner in der Initiative des Christlichen Jugenddorfwerk Deutschlands e.V. (CJD) führt mit anderen Akteuren vor Ort das Projekt „Ich bin Kunst“ durch. Ein Bündnis von Künstlern und Pädagogen ermöglicht den jugendlichen Teilnehmenden die unmittelbare Mitwirkung bei der Gestaltung von Kunstobjekten, um so deren eigene kreativen Fähigkeiten erkennbar zu machen bzw. diese zu fördern. Andere Formen des Lernens werden so ermöglicht. Durch die Präsentation der Kunstwerke in der Öffentlichkeit wird das Selbstwertgefühl der Kinder und Jugendlichen positiv beeinflusst.

Zu dem lokalen Bündnis vor Ort gehören der CJD Förderverein, der Förderverein der Dreifaltigkeitsmittelschule (DMS) Amberg sowie die Elternschule-Mehrgenerationenhaus Amberg. Neuer Bündnispartner 2014 ist das Kulturhaus Sulzbach-Rosenberg.

Kultur macht stark
Ich bin Kunst

„Junge Asylbewerber – Fit für die Berufsschule“

Finanzierung: Aktion "Welten verbinden“, DW Bayern
Laufzeit: März-Juli 2013

Ziele:

  • Erwerb grundlegender Deutschkenntnisse (Alphabetisierung)
  • Verbesserung vorhandener Deutschkenntnisse
  • Kenntnisse über den deutschen Arbeitsmarkt, deutsche Kultur und Freizeitmöglichkeiten wurden erworben

Ein Projekt in Kooperation mit dem Berufsschulzentrum Amberg für 47 junge Asylbewerber aus Äthiopien, Afghanistan, Iran, Irak, Tschetschenien und Somalia. Die Berufsschule stellte einen gut ausgestatteten Unterrichtsraum zur Verfügung. Zwei Lehrkräfte führten im 14-tägigen Wechsel den Unterricht durch. Da ein Teil der Asylbewerber bis zur ihrer Einreise nur die arabische Schrift benutzten, wurde vierzehntägig für vier Teilnehmer ein Alphabetisierungskurs durchgeführt. Diesen besuchten weitere sieben Flüchtlinge, die noch überhaupt kein Deutsch sprachen.

Am 28.07.2013 wurde der Kurs mit dem Besuch des Hochseilgarten Hirschau beendet. Daran nahmen 12 Migranten teil. Die Mittel stellte dankenswerterweise der Amberger Verein „Leo Berglöwen“ zur Verfügung, der auch zwei weitere Betreuer/innen stellte.

Klub der Brückenbauer

Laufzeit:

1.6.2011 bis 31.12.2012

Bürgerschaftliches Engagement von jungen Migranten/innen ist oft für die Öffentlichkeit nicht direkt erkennbar obwohl es bereits vielfach in familiären und nachbarschaftlichen Strukturen, in (Peer)Gruppen oder aber auch in sozialen Projekten stattfindet. Damit bestehen durchaus Ressourcen, die gezielt für den Integrationsprozess im Gemeinwesen genutzt werden können.

Migrantenvereinen kommt in diesem Prozess eine zunehmende Bedeutung zu. Durch einen höheren Grad an Organisiertheit können für die Zielgruppe der Migranten/innen Hilfestellungen und Orientierung effektiver erfolgen. Sie können ebenso wesentlich zur Identitätsfindung beitragen. Neben den Aktivitäten für die  eigene Kulturpflege und der Begleitung von neu Eingereisten ist es wünschenswert, wenn sich die Vereine aktuellen politischen und sozialen Herausforderungen in ihrem Lebensumfeld widmen. So ist eine Beratung und Unterstützung im Gemeinwesen gezielter möglich. Als Freizeit- und Begegnungsstätte leisten sie einen Betrag für eine gelingende Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.

Mit diesem Projekt, in dem junge Migranten die Hauptakteure sein sollen, wird die Möglichkeit geschaffen, eine stärkere Einflussnahme auf kommunale Prozesse und hier besonders auf die Jugendarbeit zu nehmen. Der Kreisjugendring Amberg- Sulzbach  ist in diesem Zusammenhang ein wichtiger Ansprech- bzw. Kooperationspartner. Die Jugendlichen als Experten für ihre eignen Bedürfnisse haben so direkt Einfluss auf eine bedarfsgerechte Ausrichtung der Integrationsarbeit in ihrem Lebensumfeld und könne so direkt über den KJR ihre Vorstellungen in die Jugendverbände einbringen. Gleichzeitig besetzen sie damit eine Brückenfunktion zur Mehrheitsgesellschaft.

Finanzierung: Bayerischer Jugendring

 

Projekt Plan B

Laufzeit:

1.1.2011 - 31.12.2011

Besonders junge Einwanderer/innen sind benachteiligt, wenn es um ihren erfolgreichen Schulabschluss sowie um den Erhalt einer Ausbildungsstelle geht. Fehlende Sprachkenntnisse, Schlüsselqualifikationen und Kenntnisse über das deutsche Bildungs- bzw. Ausbildungssystem sind die Hauptursachen.

Soziale und berufliche Schlüsselqualifikationen werden in der Gemeinschaft und durch aktives Tun gefördert bzw. erlernt. Mit den gezielten Angeboten in einem offenen Jugendtreff sollen Jugendliche zwischen 14 und 27 Jahre mit und ohne Schulabschluss bzw. mit und ohne Ausbildungsplatz, entsprechende Kompetenzen erwerben.

weitere Ziele:

  • Stärkung der Persönlichkeit
  • Verbesserung beruflicher Perspektiven
  • Motivation für ehrenamtliches Engagement
  • nach Projektende ist die Selbstorganisation gesichert

Die zur Erreichung der beschriebenen Kompetenzen geplanten Aktionen umfassen:

  • Bildung eines Klubrates, der den Betrieb des Jugendtreffs in eigenständiger Regie ermöglicht (Einsatz von Jugendlichen zur Übernahme von Aufgaben, Planung von Veranstaltungen usw.)
  • Einen kleinen Catering-Service (erlernen einfacher Küchentätigkeiten und Belieferung kleinerer Veranstaltungen)
  • einfache Dienstleistungen für Haushalte bedürftiger Bürger (Einkauf, Möbel verräumen, Holz hacken usw.)
  • Tutoreneinsatz (Jugendliche mit gutem Schulabschluss bzw. Ausbildungsplatz unterstützen Jugendliche beim Übergang Schule – Beruf)
  • Vermittlung in weiterführende Beratung und Qualifizierungsmaßnahmen
  • Teilnahme an Gruppenleiterschulung
  • Etablierung eines Jugendtreffbeirats
  • Erarbeitung von Verhaltensregeln (Jugendtreffordnung)

Mit Blick auf die Nachhaltigkeit werden die Jugendlichen über die Möglichkeiten einer Vereinsgründung informiert. Dazu sollen Kontakte zu anderen Vereinen geknüpft werden und Informationen über deren Strukturen und Satzungen eingeholt werden.

Finanzierung: Stärken vor Ort

Projekt "CoMedi"

Stärkung der Computer-Medienkompetenz für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund

Laufzeit:

1.1.2011 bis 31.7.2012

Förderung: Aktion Mensch

„CoMedi“ nennt sich das Projekt des CJD Fördervereins in Sulzbach-Rosenberg. Es soll die Medienkompetenz von jungen Migrantinnen und Migranten stärken. Das 11-monatige Projekt wird gefördert von der Aktion Mensch und durchgeführt
beim CJD Jugendmigrationsdienst.

Ziel:

eine nachhaltige Sicherheit im Umgang mit dem Computer und dem Internet erreichen. Den Kinder und Jugendlichen werden nicht nur die gängigen Programme wie z.B. Word, Excel, PowerPoint gelernt, sondern vor allem auch ein kritischer, selbstbewusster und sicherer Umgang mit dem Internet und den Social Communities beigebracht. Ein weiteres Thema ist die sichere Handynutzung. An diesem Projekt nehmen insgesamt 16 junge Migranten (8 Mädchen und 8 Jungen) zwischen 11 und 15 Jahren aus Italien, Polen, Tschechien, Griechenland, dem Irak und dem Kosovo teil. Deshalb geht es auch darum, deutschsprachige Internetseiten kennen zu lernen und durch deren sichere Nutzung ihnen den Zugang zu notwendigen Informationen wie Veranstaltungen und Freizeitmöglichkeiten vor Ort, zum Beispiel von Bibliotheken, Arbeitsamt, Internetseiten von Behörden zu ermöglichen und somit die soziale und kulturelle Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu fördern. Aber auch die Eltern der Kinder werden mit ins Boot geholt und vor allem über Vorteile und Risiken der Internetnutzung informiert.

Flankierende Maßnahmen zur schulischen und beruflichen Integration von Migranten

Projektlaufzeit:

1.1.05 bis 30.6.05

Projektinhalte:
  • Computereinführungskurs: zweisprachig; Vermittlung von Umgang mit dem PC, Grundkenntnisse in der Textverarbeitung und Nutzung des Internets, incl. Tastaturlernprogramm und Sprachtrainingseinheiten in homogenen Gruppen
  • Trainingsstunden am PC: zum Üben des Gelernten. In Abstimmung mit den Lerneinheiten des PC-Einführungskurses werden weitere Übungen angeboten
  • Sprach- und Kommunikationstraining: besteht aus zwei Bausteinen: Austausch und die Konversation zu verschiedenen gesellschaftlichen, sozialen, kulturellen und politischen Themen, sowie gezieltes Training mit Hilfe von Sprachlernprogrammen am PC mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden
  • Deutsch Nachhilfeunterricht für schulpflichtige MigrantInnen an der THS II in Su-Ro - individuelle Deutschförderung in Absprache mit den Lehrkräften. Erlerntes wird am PC mit geeigneten Lernprogrammen vertieft.
  • Offener Betrieb: ermöglicht den weiblichen Migrantinnen gemeinsam mit Einheimischen in Kontakt zu kommen und die Computer außerhalb der Trainingszeiten zu nutzen.

Projekte finanziert aus Mitteln des Bundesprogramms "Lokales Kapital für soziale Zwecke"

11. Treffsicher

Laufzeit:

1.7.07 bis 30.6.08

Zielgruppe:

Jugendliche mit Migrationshintergrund, die den CJD Jugendtreff FREEDOM besuchen

Projektinhalte:

  • Gewaltprävention (Affekt Kontroll Training - AKT, gewaltfreie Konfliktlösung, Umgang mit Niederlagen)
  • Training sozialer Kompetenzen
  • Erwerb kultureller Kompetenzen
  • Verantworung übernehmen (für und bei der Organisation des Jugendtreffs), Förderung der Eigeninitiative, Motivationstraining
  • individuelle Information über Schul- und Berufswege, Erstellen individueller Bewerbungsunterlagen
  • Austausch und Konversation zu verschiedenen gesellschaftlichen, sozialen, kulturellen und politischen Themen
  • Erwerb von Computerkenntnissen

10. Fit in Englisch für Schule und Beruf

Laufzeit für Amberg:

15.10.07 bis 30.6.08

Laufzeit für Su-Ro:

01.10.07 bis 30.6.08

Zielgruppe:

HauptschülerInnen ab 8. Klasse, BerufsfachschülerInnen, Auszubildende mit Förderbedarf in Englisch

9. Sprachwerk- Sprachkompetenz im Handwerk

Laufzeit:

1.9.07 bis 30.6.08

Zielgruppe:

Junge arbeitslose und arbeitssuchende MigrantInnen

8. Planvoll in die Zukunft

Laufzeit:

1.1.07 bis 30.6.07

Zielgruppe:

Junge MigrantInnen der 8. Klasse Hauptschule

Projektinhalte:

  • Überblick über regionsspezifische Ausbildungsmöglichkeiten
  • Förderung der Eigeninitiative ( Motivationstraining, Umgang mit Niederlagen uvm.)
  • Trainiing sozialer Kompetenzen
  • Erweiterung der Sprach- und Kulturkompetenz
  • Begleitung in der Bewerbungsphase

7. Flankierende Maßnahmen zur sprachlichen Integration

Laufzeit:

1.11.06 bis 30.6.07

Zielgruppe:

Nicht mehr schulpfichtige junge MigrantInnen vor, während und nach dem Sprachkurs

Projektinhalte:

  • Sprach- und Kommunikationstraining
  • Bedarfsorientierte Begleitung der individuellen Bewerbungsphasen
  • Computereinführungskurs und -training

6. HIBB - Handwerken, Integration, Beschäftigung, Berufsfindung

Laufzeit:

1.11.06 bis 30.6.07

Zielgruppe:

Langzeitarbeitslose Jugendliche, vor allem MigrantInnen

Projektinhalte:

  • Herstellung von Abfallbehältern, Bänken, Hinweisschilder für Rad- und Wanderwege u.a.m. aus Holz und Metall
  • Berufliche Qualifizierung in traditionellen Handwerkstechniken, im Bereich der Holz- und Metallbearbeitung
  • Training sozialer Kompetenzen
  • Hilfen bei Bewerbungen

5. Mobiler Kletterturm

Laufzeit:

15.3.06 bis 30.6.06

Projektinhalte:

  • Besuch/Kennenlernen einer alpinen Kletterwand
  • Akquise von TN/Partnersuche
  • Planung//fachliche Beratung
  • Materialbeschaffung/Räumlichkeiten
  • organisieren Herstellen von Griff- und Fußtrittelementen
  • Bearbeitung der Verbundplatten
  • Befestigung der Platten am Gerüst
  • Abnahme durch TÜV
  • Einweihung

4. Förderung von Migranten im Übergang Schule und  Arbeitswelt

Laufzeit:

1.10.05 bis 30.6.06 in Sulzbach-Rosenberg

Projektinhalte:

  • Nachhilfeunterricht für HauptschülerInnen in Deutsch
  • Nachhilfeunterricht in Deutsch mit besonderem Schwerpunkt Hauptschulabschluss/ Quali
  • Blockunterricht zur Vorbereitung auf den Schulabschluss (Deutsch/GSE/Arbeitslehre)
  • Englischnachhilfeunterricht für MigrantenschülerInnen in Regelklassen
  • Sprach- und Kommunikationstraining für junge Migranten vor, während und nach dem Sprachkurs mit speziellen Sprachlernprogrammen am PC und Kommunikationsgruppen, sowie Einzelgesprächen

3. "MigraPort Su-Ro" - Internetportal von und für junge MigrantInnen

Laufzeit:

1.9.05 bis 30.6.06

Projektinhalte:

  • Computerkurs
  • Nutzung der Internetdienste (Browser, Email, Chat)
  • Einführung in Webdesign/Fotographie
  • Aufbau und Gestaltung einer Internetseite
  • Gemeinwesenorientierte Veranstaltungen und Angebote recherchieren
  • Kennen lernen der Region mit ihren Angeboten
  • Wesentliche Bestandteile des Projekts sind Gruppen- und Bildungsarbeit, Medienpädagogik, Öffentlichkeitsarbeit und Vernetzung

2. Fahrradwerkstatt "RADEO"

Laufzeit:

10.1.05 bis 30.6.05

Zielgruppe:

  • junge Spätaussiedler/innen ohne Lehrstelle und Einbindung in eine Bildungsmaßnahme
  • Langzeitarbeitslose/Lehrstellensuchende
  • junge ÜWH-Bewohner/innen
  • interessierte Einheimische

Das Projekt wendet sich hauptsächlich an Jungen und junge Männer, um diesen eine Möglichkeit für eine handwerkliche Tätigkeit zu geben.

Ziele:

  • es besteht ein Angebot von Serviceleistungen rund um das Fahrrad
  • Jugendliche erlernen handwerkliche Fähigkeiten
  • vermitteln von technischen Grundkenntnissen
  • verbessern der Kompetenzen für eigenverantwortliches und kreatives Handeln
  • Aufwertung des Stadtteils mit einer neuen Seviceleistung

Inhalt:

  • Serviceleistungen für die Rosenberger Bevölkerung und Bewohner/innen des ÜWH
  • Anleitung für Jugendliche zur selbstständigen Fahrradreparatur
  • Aufwertung gebrauchter Fahrräder
  • Erbringung einer gemeindenahen Dienstleistung im Bereich Tourismus und Naherholung (Fünf-Flüsse-Radweg)
  • Fahrradtour mit Spätaussiedler/innen und Einheimischen

Kooperationen:

  • CJD Jugendmigrationsdienst und CJD Förderverein (Träger und Durchführung)
  • ARGE AM-SUL
  • Stadverwaltung
  • regionale Fahrradgeschäfte
  • LIONS-Club

1. "RoSa" Rosenberger Schneideratelier

Laufzeit:

1.2.05 bis 30.6.05 und 1.7.05 bis 30.12.05

Projektinhalte:

  • Kleidung selbständig abändern/ausbessern
  • Kreativer Umgang mit der Nähmaschine/ eigene Kleidung anfertigen
  • Kennenlernen neuer modischer Akzente
  • Nähkurse
  • Erwerben von Kenntnissen und Fertigkeiten, die für eine berufliche Weiterentwicklung von Vorteil sein

ESF Mikroprojekt - Infoheft von und für junge MigrantInnen

Laufzeit:

1. April 04 bis 31. Dez. 04

Zielgruppe:

Junge SpätaussiedlerInnen, Migrantinnen und Einheimische im Übergang von Schule und Beruf oder Arbeitslose Jugendliche und junge Erwachsenen zwischen 15 und 20 Jahren.

Junge Migrant/innen erstellen selbst ein deutsch-russisches Infoheft mit wichtigen Informationen zu den Themen Schulbildung, Beruf, Berufsbilder, Arbeits- bzw. Ausbildungsplatzsuche und regionale Angebote im Kultur- und Freizeitbereich.

Projektinhalte:

  • Erwerb von Medienkompetenz und Verbesserung der sozialen Kompetenzen, Verbesserung der beruflichen Perspektiven der Teilnehmer/innen durch qualifizierende Lerninhalte
  • Vermittlung von Grundkenntnissen am PC, Textverarbeitung; Bildbearbeitung und Layout; journalistisches ArbeitenInformationssammlung für die verschiedenen Bereiche Schule, Beruf, Kultur und Freizeit
  • Kontaktaufnahme mit Betrieben und Beschäftigten zur praktischen Beschreibung von Berufsbildern vor Ort.
  • Absolvieren von Praktika um einen direkten Kontakt zu Betrieben und Einblick in bestimmte Berufe zu bekommen.
  • Im Team wird die Arbeit geplant, verteilt und durchgeführt (Informationen sammeln, sichten und auswählen). Durch demokratische Abstimmung wird entschieden, was letztendlich im Infoheft erscheint und wie es aussehen soll.